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Dachterrasse mit Pflanzbeeten und Loungesesseln, mit Blick auf die Bäume

Wohnbereich · Antwerpen

Dachterrasse, Antwerpen

Eine schöne Dachterrasse einzurichten gerät im rauen Wetter des Nordens manchmal in Vergessenheit. Bei Marcotte Style sehen wir die Dachterrasse als Verlängerung des Hauses, entsprechend muss auch die Einrichtung passen.

  • Entworfen und ausgeführt von Marcotte Style
  • Maßmöbel aus der eigenen Werkstatt
  • Montiert von unserem eigenen Team

Das Dach aus der Vogelperspektive

Aus unserer Kollektion Unsere gesamte Kollektion
Dachterrasse von oben, mit Pflanzbeeten und Sitzbereichen über das ganze Dach
Von oben liest man die Aufteilung des Daches: eine Reihe von Pflanzkästen teilt den Raum in Zimmer, dazwischen ein Essplatz, eine Loungeecke und eine offene Sonnenterrasse. Die vorhandenen technischen Volumen wurden nicht verborgen, sondern als Wände übernommen, mit der Bepflanzung davor.
Vogelperspektive der Dachterrasse mit Beeten, Pergola und Loungebereich
Am Kopf des Daches liegt die Loungeecke, daneben der Dachgarten.
Dachterrasse mit Pflanzbeeten und Loungesesseln, mit Blick auf die Bäume
Die Gründächer der niedrigeren Teile laufen bis an den Rand der Terrasse.
Die Dachterrasse über dem Gebäude, mit Blick über das Villenviertel
Das Dach in seiner Umgebung: die Terrasse liegt auf Höhe der Baumkronen.

Die Dachterrasse

Bei der Gestaltung werden Ihre Wünsche und die Umgebung berücksichtigt, damit eine charaktervolle und harmonische Dachterrasse entsteht. Marcotte Style sorgt für einen technisch wie gestalterisch nahtlosen Ablauf und sucht stets die beste Lösung: manchmal wird gerade aus einem nachteiligen oder wenig ansehnlichen Element am Ende ein Prachtstück. Die Arbeiten werden mit größter Sorgfalt bis ins kleinste Detail begleitet.

Dachterrasse mit weißen Pflanzkübeln und blühendem Beet
Die Terrasse arbeitet in drei Schichten. Ein Boden aus großen Betonplatten, darüber erhöhte Pflanzkästen, die zugleich als Sitzkante dienen, und dagegen die weißen Volumen der vorhandenen Schornsteine. Die Bepflanzung ist hoch genug zum Schutz und niedrig genug für die Aussicht.
Liegestühle auf der Dachterrasse, mit weitem Blick über die Stadt
Von den Liegen aus geht der Blick über die Bepflanzung bis in die Stadt.
Bepflanzung in festen Beeten auf der Dachterrasse, dahinter die Stadt
Die weißen Schornsteinvolumen stehen frei in der Terrasse und tragen die Lichtpunkte.
Weg über die Dachterrasse, zwischen Beeten und einer Holzwand
Auf dieser Seite schirmt eine Holzwand mit dichter Hecke die Nachbarn ab.
Essbereich auf der Dachterrasse, umgeben von Stauden
Der Essplatz liegt zwischen zwei Pflanzkästen, windgeschützt.
Runder Tisch auf der Dachterrasse, zwischen blühenden Beeten
Unter dem Rand der Pergola steht der Tisch im Schatten.
Dachterrasse mit violetter Bepflanzung am Geländer und einem Kochbereich
Die Loungesessel stehen mit dem Rücken zu den violett blühenden Pflanzen, mit Blick auf die Bäume.
Sitzbereich auf der Dachterrasse, an einer Holzwand mit Kletterpflanzen
Eine Lattenwand in dunklem Holz trennt die Bar von der Technikzone.
Pergola mit Esstisch auf der Dachterrasse, inmitten dichter Bepflanzung
Die Pergola trägt Kletterpflanzen und gibt dem Essplatz eine Decke.
Rundes Loungebett auf der Dachterrasse, umgeben von violetter Bepflanzung
Das runde Loungebett steht in der sonnigsten Ecke des Daches.
Außenküche mit Spüle auf der Dachterrasse, zwischen den Pflanzbeeten
Bei der Außenküche steht ein Wasserhahn auf einem Block, die Lattenwand im Hintergrund.

Das Gebäude und die Aussicht

Eine außergewöhnliche Lage, mitten in Brüssel.

Langer Esstisch unter der Pergola auf der Dachterrasse
Von der Pergola aus läuft der Blick über den Dachgarten bis zum Horizont.
Das Gebäude von oben, mit der angelegten Dachterrasse
Die Terrasse liegt auf dem Dach eines Apartmentgebäudes am Rand des Grüns. Was von der Straße ein Flachdach ist, ist von oben ein vollwertiger Garten.
Das Wohngebäude mit Dachterrasse, am Rand des Waldes
Auf der Rückseite grenzt das Gebäude an den Wald.

Die Bepflanzung

Die wichtigsten Punkte bei einer Dachterrasse.

Die Dachlast. Um Diskussionen mit Nachbarn oder der Eigentümergemeinschaft zu vermeiden, kann man ein Stahlskelett als Terrassenfundament wählen: eine selbsttragende Konstruktion aus Stahlträgern und Querriegeln, die nur auf den tragenden Wänden aufliegt. Großer Vorteil: die bestehende Dachhaut wird überhaupt nicht belastet. Für rund 30 cm Substrat auf einem Dach von 220 m², von dem nur 80 m² bepflanzt sind, braucht es einen Silowagen von 27 Tonnen, was einer Dachlast von etwa 330 kg/m² entspricht.

Bei dieser Ausführung kommen 7 Tonnen Granitplatten auf 130 m² hinzu, also 54 kg/m², dazu im Mittel 1,5 Personen mit 150 kg/m². Die Gesamtlast liegt damit bei etwa einer halben Tonne pro m².

Bei der Tragfähigkeitsberechnung berücksichtigt der Ingenieur die für die Bauzeit üblichen Eigenschaften von Beton und Betonstahl. Ein Gebäude aus den Jahren 1950 bis 1970 trägt, unter Vorbehalt einiger zusätzlicher Prüfungen, eine Höchstlast von etwa einer Tonne pro m², ohne Eigengewicht der Betonplatte. Bedingungen: Spannweiten von maximal 3,3 m, eine Betondicke von 17 cm und ein Bewehrungsquerschnitt über 1490 mm²/m (Quelle: Ingenieurbüro Mertens Werner bvba). In der Praxis spricht man bei den meisten Gebäuden eher von 350 bis 500 kg/m². Eine gewöhnliche begehbare Dachkonstruktion muss mindestens 250 kg/m² tragen. Ist das Dach nicht für Begehung ausgelegt, kann die Tragfähigkeit gering sein; dann ist immer eine Statikprüfung nötig, oder es muss mit einem Stahlskelett gearbeitet werden, sodass die gesamte Dachterrasse nur auf den tragenden Wänden ruht.

Ein genauer Architektenplan. Mit Unterstützung führender Gartenarchitekten werden die Pflanzen so gewählt, dass zu jedem Zeitpunkt etwas blüht. Jede Pflanze wird nach Höhe und Farbe ausgesucht. Schatten, Sonne, Pflegeleichtigkeit, Farbe und Wuchsgeschwindigkeit zählen ebenso.

Die Pflanzenwahl. Auf dieser Dachterrasse kamen unter anderem zum Einsatz: Acer palmatum, Centranthus ruber albus, als Bodendecker Clematis vitalba, Geranium macrorrhizum und Lavandula. Für die Farbzusammenstellung sind die Arbeiten von Piet Oudolf eine echte Inspirationsquelle.

Japanischer Ahorn in einem Pflanzbeet der Dachterrasse
Die Bepflanzung ist auf das ausgelegt, was ein Dach aushält: Wind, volle Sonne und eine begrenzte Erdschicht. Ein japanischer Ahorn steht in einem eigenen Kasten, darum herum Stauden, die sich selbst erhalten und nicht jedes Jahr ersetzt werden müssen.
Storchschnabel mit rosa Blüten als Bodendecker auf der Dachterrasse
Storchschnabel deckt den Boden unter der höheren Bepflanzung.
Waldrebe in Blüte in der Bepflanzung der Dachterrasse
Die Waldrebe klettert an der Pergola hoch und blüht im Spätsommer weiß.
Weiße Spornblume im Beet der Dachterrasse
Weiße Spornblume gibt der Terrasse ihre Höhe, dazwischen rote Blüten.

Vor und während der Arbeiten

Eine perfekte Vorbereitung. Material und Substrat nach oben auf die Dachterrasse zu bringen, ist nicht einfach und verlangt genaues Timing und Organisation.

Über der Asphaltschicht wird eine PVC-Folie bis an den Wandanschluss verlegt. Auf den flachen Untergrund kommt eine Drainagefolie, die überschüssiges Wasser aus Erde oder Substrat unter den Randsteinen und weiter unter den Platten in die Dachrinne abführt.

Danach werden die Granitplatten sauber waagerecht auf dem Flachdach verlegt, immer auf verstellbaren Stelzlagern, damit sie fein justiert werden können und ein perfekt fester Boden entsteht.

Ist alles ausgerichtet, können die Randsteine gesetzt werden. Anschließend wird das Substrat nach oben gepumpt und in die Pflanzkästen gefüllt.

Der Unterbau der Dachterrasse während der Arbeiten, mit den Betonkübeln
Bevor etwas wächst, liegt die Technik. Das Dach bekam zuerst eine neue Abdichtung, darauf die Aufkantungen der Pflanzkästen und erst danach den Boden. Jeder Kasten hat seinen eigenen Ablauf.
Das Substrat wird in die Pflanzbeete der Dachterrasse gepumpt
Die Pflanzkästen werden vor Ort gefüllt: die Erde kommt über einen Schlauch aufs Dach.

Bereit, Ihr Projekt zu starten?

Vom ersten Entwurf bis zur letzten Sockelleiste bleibt alles im eigenen Haus. Unsere Innenarchitekten zeichnen, unsere Werkstatt baut das Möbel und unser eigenes Team liefert und montiert. Sie haben also einen Ansprechpartner, und niemanden, der weiterverweist.

  • Eigene Innenarchitekten und eigene Werkstatt
  • Fotorealistisches 3D vor jeder Fertigung
  • Mehr als 25 Jahre Erfahrung, über 500 Kunden
  • Erstes Gespräch und Budgetschätzung kostenlos
  • Vier Ausstellungsräume, nach Vereinbarung

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